Nürnberg (epd). Das Diakoniewerk Martha Maria erhält den Nürnberger Preis für diskriminierungsfreie Unternehmenskultur. Der Stadtrat habe dies in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen, teilte die Stadt mit. Man wolle mit dem Preis Vorbilder für einen respektvollen Umgang miteinander und die Umsetzung von Menschenrechten ehren. Die Preisverleihung soll Anfang September im Diakoniewerk Martha Maria stattfinden.

Das selbstständige Diakoniewerk betreibt Krankenhäuser, Bildungseinrichtungen, Zentren für Seniorinnen und Senioren und Erholungseinrichtungen an zehn Standorten, darunter in Nürnberg. In den unterschiedlichen Berufsfeldern arbeiten dort den Angaben nach Menschen aus 75 Nationen.

Besonders beeindruckt sei die Jury von der im Jahr 2020 ins Leben gerufenen Kampagne "Mensch ist Mensch" gewesen, heißt es in der Mitteilung. Mit ihr wolle man erreichen, dass Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohner sowie die betreuten Kinder in ihrer Unterschiedlichkeit wahrgenommen, als gleichwertig anerkannt, Chancengleichheit hergestellt und individuelle Stärken gefördert werden. "Nachhaltiges und gerechtes Wirtschaften" und "ökologische Verantwortung" seien außerdem im Unternehmensleitbild "Martha Maria 2020 plus" festgeschrieben.