Schwarzenbruck (epd). Geöffnet, geschlossen, Lockdown, eingeschränkte Öffnungszeiten: Nach monatelanger Unsicherheit und Schließung öffnet das Diakoniemuseum der Rummelsberger Diakonie ab Februar wieder seine Türen. Jeden Dienstag, Donnerstag und an jedem ersten Sonntag im Monat zwischen 14 und 17 Uhr können Besuchende unter der 2G-Plus-Regelung beispielsweise mehr über bayerische Diakonie in der ganzen Welt erfahren.

Laut Pressemitteilung habe man die Pause genutzt, um die Ausstellung "noch barrierefreier" zu gestalten. Die verschiedenen Texte innerhalb der Ausstellung wurden vom Rummelsberger Kompetenzzentrum für Barrierefreiheit capito Nordbayern in die Sprachniveaus A1 bis B1 übertragen. Die Texte sind über die capito-App verfügbar, die kostenlos heruntergeladen und ohne Anmeldung genutzt werden könne. Die Auswahl der verschiedenen Sprachniveaus wird über einen QR-Code auf den Tafeln ermöglicht. So müsse sich laut capito-Mitarbeiterin Anja Pudelko niemand "outen", dass er Texte lieber in einem anderen Sprachniveau lesen möchte.

Fast ein Jahr habe es gedauert, alle Texte fertigzustellen. Das Projekt wurde von der Aktion Mensch gefördert und ist die zweite Kooperation zwischen dem Diakoniemuseum und capito Nordbayern. Auch die vorherige Ausstellung war in leicht verständliche Sprache übertragen worden.