Die bayerische Landeshauptstadt entwickelt sich nach Aussage von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) zum "europäischen Hotspot für Start-Ups". In manchen Bereichen zähle München bereits sogar zur weltweiten Spitze, sagte der Politiker. Um auch bei Künstlicher Intelligenz (KI) und intelligenter Robotik führend zu werden, fördern Bund und Freistaat nun entsprechende Geschäftsmodelle mit neuen Angeboten.

So unterstütze das Bundeswirtschaftsministerium in der Region München mit 5,9 Millionen Euro die Weiterentwicklung des KI-Ökosystems als Ganzes sowie einzelner KI-Start-ups, heißt es in der Mitteilung. Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördere den Aufbau eines sogenannten Deep-Tech Inkubators für Gründungsvorhaben im Bereich intelligente Robotik mit rund 1,5 Millionen Euro. Ziel sei, die KI-Partner der Region zu einer schlagfertigen Allianz zusammenzuführen und den KI-Forschungstransfer aus den Hochschulen in die Wirtschaft zu beschleunigen.

Start-ups können sich zum Mittelständler von morgen entwickeln, sagte Aiwanger. Über Aufträge und Kooperationen transferierten sie Innovationen in bestehende Unternehmen. "Unsere pfiffigen Gründerinnen und Gründer sind ein Garant dafür, dass Bayern die stattfindende Transformation mitgestaltet", erklärte der Minister.