Als Reaktion auf die ablehnende Haltung des Kardinals Rainer Maria Woelki gegenüber der Segnung homosexueller Paare in katholischen Gottesdiensten organisiert die katholische Gemeindereferentin Marianne Arndt am 20. September in Köln eine öffentliche Protest.Segnungsfeier für gleichgeschlechtliche Paare vor dem Kölner Dom.
Irme Stetter-Karp. Präsidentin des ZdK, möchte nicht, dass AfD-Mitglieder Ehrenämter in der katholischen Kirche übernehmen. Der Kirchenrechtler Thomas Schüller geht sogar noch einen Schritt weiter.
Ende Juli wurde ein katholischer Pfarrer im Erzbistum Köln offiziell abgemahnt, weil er in einem Gottesdienst auch gleichgeschlechtlichen Paaren einen Segen erteilt hatte. Wie gehen die bayerischen Diözesen mit gleichgeschlechtlichen Segnungen um?
Im Erzbistum Köln wurden offenbar massenhaft Pornos im Internet aufgerufen. Das wäre weniger ungewöhnlich, wenn es sich bei den User*innen nicht um Mitarbeitende des Bistums handeln würde. Tut es aber.
1,5 Millionen junge Menschen haben in Lissabon den Abschlussgottesdienst des diesjährigen Weltjugendtages mit Papst Franziskus gefeiert. Das Kirchenoberhaupt rief die Teilnehmenden wiederholt auf: "Habt keine Angst!"
Das evangelische Pfarrerspaar Lutz und Tina Mertten (beide 51) hat eine Wette mit den katholischen Glaubensgeschwistern gestartet. Dabei geht es auch um ein Luther-Lied. Verlieren kann aber keiner. Worum es sich genau handelt, erklärt Pfarrer Mertten im Gespräch.
Drei Jahre lang haben katholische Laien und Bischöfe um Veränderungen gerungen. Das Ergebnis sei keine Kirchenrevolution, sondern ein vorsichtiger Kompromiss, meinen Teilnehmer*innen.
In der katholischen Kirche sah sie die Entfaltung des Glaubens durchs Kirchenrecht eingeschränkt - daraus hat die bisherige Pastoralreferentin Raphaela Holzinger ihre Konsequenzen gezogen. Im März wird sie als evangelische Pfarrerin ordiniert.
Die Gebetswoche feiern Christ*innen aller Konfessionen weltweit mit zahlreichen Gottesdiensten und Begegnungen bis zum 25. Januar. In Bayern gibt es ökumenische Gottesdienste in München, Augsburg, Eichstätt und Würzburg.
Bei der Beerdigung von Papst Benedikt XVI. muss der Vatikan improvisieren. Viele Fragen müssen geklärt werden. Welche Protokolle sollen eingehalten werden?
"Hart in der Sache und verbindlich im Ton": Beim Besuch deutscher Bischöfe im Vatikan stand der Streit um den Synodalen Weg im Mittelpunkt. Zur Debatte stand ein Aussetzen des deutschen Reformprozesses.
Die ökumenische Emmauskirche in Bad Griesbach ist einzigartig in der bayerischen Kirchenlandschaft: Seit 30 Jahren feiern dort Evangelische und Katholische gemeinsam Gottesdienste.
Immer neue Missbrauchsskandale und ein schleppender Reformprozess stellen viele Katholiken zunehmend vor eine Zerreißprobe. Auf einer "KirchenVolksKonferenz" forderten katholische Verbände und Initiativen grundlegende Veränderungen in ihrer Kirche.
Heinrich Bedford-Strohm, im April 2023 scheidender Bischof der bayerischen Landeskirche, hat statt Ruhestand einen neuen hochrangigen Job: Auf der Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) wurde er einstimmig zum neuen Vorsitzenden des höchsten Leitungsgremiums gewählt - als erster Deutscher. Markus Springer hat mit Heinrich Bedford-Strohm über seine neue Aufgabe gesprochen.
Plant Papst Franziskus seinen Rücktritt? Gerüchte über einen vorzeitigen Rückzug des Oberhaupts der katholischen Kirche machen derzeit die Runde. Das hat mehrere Gründe.
Es ist ein ungewollter Effekt der Energiepauschale: Die Kirchen erhalten mehr Kirchensteuern. Das zusätzliche Geld soll nun aber für sozial Schwächere eingesetzt werden, die besonders unter den hohen Energie- und Lebenshaltungskosten leiden.
Das Thema Abtreibung spaltet Christen*innen weltweit. Das Oberhaupt der katholischen Kirche, Papst Franziskus, hat kürzlich seine ablehnende Haltung bekräftigt. Wie katholische und evangelische Deutsche dazu stehen, zeigt jetzt eine Umfrage.
Als Geschäftsführer des katholischen Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat soll Emil Stehle in den 1970er Jahren Priestern beim Vertuschen ihrer Missbrauchstaten geholfen haben. Auch gegen ihn selbst gibt es nach neuen Erkenntnissen Missbrauchsvorwürfe.
Wegen sexuellen Missbrauchs durch einen Priester verklagt ein Betroffener das Erzbistum Köln auf Schmerzensgeld. Der Fall ist ungewöhnlich, weil der Beschuldigte bereits tot ist. Die Betroffeneninitiative Eckiger Tisch begrüßt den Versuch.