Ein Haus für alle Religionen: Was in Städten wie Bern, Berlin und London schon existiert oder gerade konzipiert wird, plant ein interreligiös besetztes Projektteam derzeit mit Hochdruck für München. Martin Rötting ist Professor für "Religious Studies" in Salzburg und Vorstandsmitglied im Projekt "Haus der Kulturen und Religionen München". Er erklärt Konzept und Ziel des Vorhabens.
Was hat mein Glaube mit meinem Tun und Handeln, meinen Werken zu tun? Mit dieser grundsätzlichen Frage, auf die etwa der Jakobusbrief oder die Rechtfertigungslehre Martin Luthers Antworten geben, setzt sich Dekan Gottfried Schoenauer in seiner Evangelischen Morgenfeier auseinander.
Im Oktober 1984 lud Pfarrer Volker Zuber erstmals zu einem Vortrag. In einem kleinen Raum im Obergeschoss des Gemeindehauses von St. Michael in Fürth ging es um "Grenzerfahrungen" zwischen Leben und Tod. Zehn Besucher hörten zu. Immer mehr Zuhörer kamen in den kommenden Monaten und Jahren, bald ging es in den Gemeindesaal, schließlich in die Pfarrscheune. Mittlerweile sind die Veranstaltungen mit über 100 Besuchern voll besetzt. Am 21. Oktober hält Zuber seinen vorerst letzten Vortrag.
Wie viele Engel gibt es, wie sehen sie aus, wie heißen sie? Die Bibel gibt dazu keine einheitliche Antwort. Sicher ist nur: Engel sind Boten Gottes, durch die er selbst handelt und spricht.
Wer eine persönliche Einladung zum Gottesdienstbesuch bekommt, der geht dann vielleicht doch eher mal hin. Die evangelische Kirche in Dörfles-Esbach im Landkreis Coburg hat es ausprobiert. Unser Team von "Kirche in Bayern" war mit der Kamera dabei.
"Die Hoffnung stirbt zuletzt", ist ein bekannter Spruch. Doch was bedeutet Hoffnung eigentlich für Christen? Worauf hoffen sie - und was kann man tun, um die Hoffnung nicht zu verlieren?
"Ich glaube an Gott" - was bedeutet das eigentlich? Muss ich diesen Glauben irgendwie unter Beweis stellen? Und welche Konsequenzen hat er für mein Handeln?
Ohne Licht kein Leben. In diesem Punkt sind sich Theologen und Naturwissenschaftler einig. Aber welche Rolle spielen Licht und Finsternis in der Bibel genau?
Fußballer bekreuzigen sich auf dem Rasen, Rockstars bekennen sich zum Christentum. Immer mehr Promis aus dem Fernsehen, der Musikszene, der Politik oder dem Sport sprechen über ihren Glauben an Gott. Ihre Erfahrungen und Statements sind in der Ausstellung "Promis glauben" in Dörfles-Esbach im Landkreis Coburg zu sehen.
Der Begriff "Nachfolge" kommt nicht oft in der Bibel vor, ist aber trotzdem ein zentraler Begriff des christlichen Glaubens. Er hat im Laufe der Jahrhunderte eine deutliche Wandlung erfahren.
Urlaubsziele, Einkaufszentren oder Schrebergärten: Im Alltag wird heute alles Mögliche als Paradies bezeichnet. In der Bibel kommt das Wort dagegen nur dreimal vor. Was ist damit eigentlich gemeint?
Von Elisabeth Hann von Weyhern | 18. September 2019
Wie ist die Welt entstanden? In der Bibel sind mehrere Berichte zur Entstehung der Schöpfung zu finden - alles unterschiedliche Erzählungen. Welches ist die richtige? Und wie sind die Schöpfungsberichte mit den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbar?
Sünde gehört mittlerweile zu den theologischen Unwörtern. Wie kann auch ein vernünftiger, aufgeklärter Christ daran glauben? Dabei hat die Bibel ein viel tieferes Verständnis von Sünde - es ist nämlich keinesfalls das Gegenteil von Tugend.
Das Matthäus-Evangelium erzählt uns, wie die drei Magier das Christuskind mit Hilfe astrologischer Berechnungen fanden. Wie steht es also mit der Astrologie im Christentum? Darf ein Christ sich astrologisch beraten lassen und an Horoskope glauben?
Anhänger des Hinduismus und zum Teil auch des Buddhismus glauben, der Mensch lebe nicht nur einmal. Im Christentum gibt es immer wieder Versuche, Beweise für Wiedergeburt, Reinkarnation und Seelenwanderung in der Bibel zu finden. Mit Erfolg?