Wir berichten vom Bayerischen Kirchentag auf dem Hesselberg. Der Hesselberg, mit rund 689 Metern höchster Berg Mittelfrankens, ist seit dem Jahr 1951 eng mit der evangelischen Kirche verbunden.
Seit seiner Wahl zum Landesbischof hat Heinrich Bedford-Strohm den Kirchentag auf dem Hesselberg jedes Jahr besucht. Trotz seines vollen Kalenders war der Pfingstmontag auf dem Berg auch dieses Jahr gesetzt - wie für 10.000 andere Besucher
Von Daniel Staffen-Quandt und Wolfgang Lammel | 31. Mai 2015
Gemeinsam mit Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Ministerpräsident Horst Seehofer schwitzten am Pfingstmontag rund 10.000 Besucher beim Kirchentag auf dem Hesselberg. Ein Anlass für die Bischöfe, sich etwas von den Christen zu wünschen.
Der bemalte Porzellanteller war den Erben wohl zu altbacken: "Immer fröhlich und zufrieden" steht drauf, und bestimmt stand das gute Stück mal in einer Bauernstube im Hesselbergland. Nun gehört es zum Inventar des Heimatmuseums von Hans Spatz (69) in Ehingen – zusammen mit rund 8000 anderen Stücken.
Die Besucher des Bayerischen Kirchentags auf dem Hesselberg erleben meist einen reibungslosen Ablauf. Doch Organisatoren, Mitwirkende und Stammgäste haben schon vieles miterlebt: Einen Landesbischof, der nicht auftauchte, einen Gottesdienst im Gewitter und vieles mehr.