Ist Frieden nur die Abwesenheit von Krieg? Oder braucht es für wahren Frieden auch Gerechtigkeit? Um diese und weitere wichtige Fragen geht es in unserem Dossier.
Im Juni 1996 begannen Aktivistinnen und Aktivisten der Friedensbewegung am Fliegerhorst in Büchel in der Eifel mit ihren Protesten für eine atomwaffenfreie Welt. 25 Jahre später sind sie nicht müde geworden.
Die Geflüchteten im Mittelmeer nicht vergessen: Dazu hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, bei einer Preisverleihung in Hamburg aufgerufen. Er forderte eine sofortige humanitäre Lösung.
Die Hinrichtung der letzten NS-Kriegsverbrecher 1951 ist in der Bundesrepublik ein Politikum. In Zeitungen, Parlamenten und auf Kundgebungen wird der Umgang mit der Vergangenheit debattiert. Viele wollen einen Schlussstrich unter die NS-Zeit ziehen.
In einem Leitfaden empfiehlt der Autobauer Audi seinen Angestellten die Nutzung der gendersensiblen Sprache. Weil sich ein männlicher Mitarbeiter dadurch diskriminiert fühlt, hat er Klage beim Landgericht Ingolstadt eingereicht.
Mit einer Gedenk-Performance machen 100 junge Menschen am 9. Mai 2021 in München auf den 100. Geburtstag der NS-Widerstandskämpferin Sophie Scholl aufmerksam. Alles über die Aktion.
Jacqueline Flory leitet Zeltschule e.V., eine Organisation, die Kindern im syrisch-libanesischen Grenzgebiet Bildung ermöglicht. Auch wenn die Schulen nach dem dritten Corona-Lockdown wieder offen sind, sieht die Münchnerin die Lage der Flüchtlinge als aussichtslos an.
Vor 88 Jahren ist das Konzentrationslager Dachau eröffnet worden. Zum Gedenken treffen sich traditionell am 22. März ehemalige Häftlinge und deren Nachkommen in der Versöhnungskirche auf dem ehemaligen KZ-Gelände zu einer Gedenkveranstaltung. Mit dabei sind auch Schülerinnen und Schüler, die beim Projekt "Namen statt Nummern" mitgemacht haben.
Das Evangelische Bildungswerk Erlangen veranstaltet einen digitalen Studientag zum Thema Flüchtlingsarbeit und Kirchenasyl. Was die Teilnehmer am 20. März erwartet.
"Worauf bauen wir?": Am Weltgebetstag, dem 5. März 2021, befassen sich Gläubige in aller Welt mit der Lebenssituation von Frauen des Inselstaates Vanuatu im Südpazifik. Wegen der Corona-Pandemie plant das Deutsche Komitee erstmals einen zentralen Online-Gottesdienst.
Der Rockmusiker Rusty Stone hat den Blues: In der Corona-Pandemie gibt er Konzerte nur online, kein Publikum im Saal, das mitgeht und mitsingt. Der Entzug von seinen Fans geht ihm an die Nieren: "Ich nehme Medikamente."
Der Soziologe Gerald Knaus gilt als Erfinder der EU-Türkei-Erklärung von 2016, die irreguläre Migration über die Ägäis nach Europa reduzieren soll. In seinem aktuellen Buch "Welche Grenzen brauchen wir?" räumt er auf mit Halbwahrheiten in der Debatte um europäische Migrations- und Asylpolitik – und wirbt für pragmatische Lösungen.
Pfarrerin Sabrina Hoppe bloggt für #himmelwärts über lauten und leisen Frieden - und warum es in diesem Jahr in der Adventszeit wichtig sein kann, mutig zu sein und zu streiten.
Es ging um Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess standen vor 75 Jahren 24 ranghohe Vertreter des NS-Staats vor Gericht. Der Nürnberger Jude und frühere US-Soldat Ernest Lorch transportierte die Gefangenen.
Im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess standen vor 75 Jahren 24 ranghohe Vertreter des NS-Staats vor Gericht. Wie die Prozesse abliefen und welche Urteile gesprochen wurden.
Mit einem Festakt wird am Freitag in Nürnberg der Beginn der Hauptkriegsverbrecher-Prozesse vor 75 Jahren gewürdigt. Die Verfahren seien ein Signal gewesen, "dass Recht und Gesetz nach Deutschland zurückgekehrt waren", erklärte das Auschwitz Komitee.
Von Franziska Hein und Jutta Olschewski | 19. November 2020
Er war ein "Gerechter unter den Völkern": Der württembergische Pfarrer Julius von Jan trotzte den Nationalsozialisten. Eine zeitlang fand er Unterschlupf bei der bayerischen Landeskirche. Eine neue Biografie würdigt den besonnenen Widerständler.
Angesichts der aktuellen Lage muss das Evangelische Forum für den Frieden in Nürnberg sein Programm zur Friedensdekade im November stark kürzen. Welche Veranstaltungen stattfinden können, lesen Sie hier.
Unter strengen Corona-Regeln treffen sich Religionsführer und Vertreterinnen von Glaubensgruppen aus aller Welt in Lindau am Bodensee im November zum interreligiösen Friedensdialog. Über die Planung der Veranstaltung.