Credo: Ein Dossier zu Glaubensfragen. Von A wie Abendmahl bis Z wie Zeichen. Hintergründiges, Nachdenkliches und Wissenswertes über die Grundlagen des christlichen Glaubens.
Der Begriff "Nachfolge" kommt nicht oft in der Bibel vor, ist aber trotzdem ein zentraler Begriff des christlichen Glaubens. Er hat im Laufe der Jahrhunderte eine deutliche Wandlung erfahren.
Urlaubsziele, Einkaufszentren oder Schrebergärten: Im Alltag wird heute alles Mögliche als Paradies bezeichnet. In der Bibel kommt das Wort dagegen nur dreimal vor. Was ist damit eigentlich gemeint?
Von Elisabeth Hann von Weyhern | 18. September 2019
Die über Jahhunderte als unvereinbar geltende Rechtfertigungslehre der Reformation und die katholische Gnadenlehre sind in der "Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre" vereint worden. Aber was genau steckt hinter den theologischen Konzepten?
Die Bibel legt nahe, dass Jesus keine Ämter und Hierarchie unter Christen vorgesehen hat. Dennoch gibt es sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Kirche etwa Priester, Pfarrer und Bischöfe. Wie ist es dazu gekommen?
Wie ist die Welt entstanden? In der Bibel sind mehrere Berichte zur Entstehung der Schöpfung zu finden - alles unterschiedliche Erzählungen. Welches ist die richtige? Und wie sind die Schöpfungsberichte mit den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbar?
Der Segen liegt im Trend. Er spielt nicht nur in religiösen Situationen wie der Taufe, Trauung oder Beerdigung eine Rolle. Auch zur Eröffnung von Feuerwehrhäusern, Bankfilialen oder Läden ist er gefragt. Aber welche Einrichtungen dürfen überhaupt gesegnet werden? Und heißt segnen auch legitimieren? Dazu lohnt ein Blick ins Alte und Neue Testament.
Von Elisabeth Hann von Weyhern | 11. September 2019
Sünde gehört mittlerweile zu den theologischen Unwörtern. Wie kann auch ein vernünftiger, aufgeklärter Christ daran glauben? Dabei hat die Bibel ein viel tieferes Verständnis von Sünde - es ist nämlich keinesfalls das Gegenteil von Tugend.
Tod und Sterben sind in modernen Gesellschaften aus dem alltäglichen Leben verdrängt worden. Die Folgen sind verhängnisvoll, denn je anonymer und isolierter der Tod ist, desto schwerer der Umgang damit. Wie der christliche Glaube und die Bibel helfen können.
Das Matthäus-Evangelium erzählt uns, wie die drei Magier das Christuskind mit Hilfe astrologischer Berechnungen fanden. Wie steht es also mit der Astrologie im Christentum? Darf ein Christ sich astrologisch beraten lassen und an Horoskope glauben?
Anhänger des Hinduismus und zum Teil auch des Buddhismus glauben, der Mensch lebe nicht nur einmal. Im Christentum gibt es immer wieder Versuche, Beweise für Wiedergeburt, Reinkarnation und Seelenwanderung in der Bibel zu finden. Mit Erfolg?
Jesus lehrt: "Gott ist die Liebe". Doch was sagt das über den "gerechten Richter" im Himmel aus? Nach welchen Kriterien wird dort gerichtet? Und was bedeutet das für unser Leben im Diesseits? Über das Weltgericht Gottes.
Streitbar, energisch, fromm. Pazifistin, Mystikerin, Rebellin. Das sind nur einige der Attribute, die Dorothee Sölle zugeschrieben werden. Sie schrieb vom "Tode Gottes", demonstrierte gegen den Nato-Doppelbeschluss und verfasste Gedichte. Die Theologin, die vergangenes Jahr 80 Jahre alt geworden wäre, hat polarisiert.
Kaum ein Psychoanalytiker hat sich so aggressiv persönlich mit der Religion auseinandergesetzt wie Tilmann Moser. Sein Buch "Gottesvergiftung" aus dem Jahr 1976 ist bis heute an vielen Schulen Pflichtlektüre für den Religionsunterricht. Inzwischen hat er seine Kritik relativiert und spricht von einem "erträglichen Gott". 30 Jahre später schreibt der 73-Jährige in dem Buch "Gott auf der Couch" über die heilsame Ressource der Religion bei vielen Menschen.
Wenn wir heutzutage von "Zeichen und Wundern" sprechen, meinen wir meistens die kleinen Überraschungen des Alltags. Die ursprüngliche Bedeutung dieser Redensart ist jedoch eine andere.
Im Apostolischen Glaubensbekenntnis wird die Kirche als die "Gemeinschaft der Heiligen" bezeichnet. Welche ist die Bedeutung der Kirche heute? Wann wird eine Glaubensgemeinschaft zur Kirche?
Im Gottesdienst kommen Christen zusammen, um Gott zu begegnen und Gemeinschaft zu erleben. Doch neben dem Zusammentreffen in der Kirche am Sonntag gibt es noch viele weitere Formen des Gottesdienstes.
Jeden Tag haben über eine Million Menschen Kontakt mit diakonischen Hilfsangeboten. Wie entwickelt sich die Diakonie als Ausdruck der handelnden Kirche in den kommenden Jahrzehnten?