In Ruanda wird am 7. April der Toten des Völkermords an den Tutsi gedacht. 30 Jahre nach dem Massenmord hat Ruanda mit dem Land von damals nur noch wenig gemeinsam. Unter straffer Führung prägt das Mantra des Zusammenhalts die Gesellschaft.
Auch wenn es die berüchtigte ugandische Rebellengruppe LRA so schon länger nicht mehr gibt, suchen noch immer frühere Kämpferinnen und Kämpfer Halt. Der Ex-Rebell Walter Kidega, der als Jugendlicher verschleppt wurde, hilft ihnen dabei.
Seit Mai hat Uganda eines der schärfsten Anti-Homosexuellen-Gesetze weltweit. Das gefährdet auch Brian Aliganyira. Er leitet eine Klinik für queere Menschen.
Als am 3. August 2014 die Kämpfer des "Islamischen Staates" im Sindschar-Gebirge im Irak einfielen, begann ein Völkermord an den Jesiden. Das Leid der Überlebenden hält an. Ein neues Gesetz verspricht Unterstützung, doch der Prozess stockt.
Millionen Menschen in Ghana leben vom Kakaoanbau. Doch die großen Gewinne mit dem Rohstoff werden in Europa gemacht. Die Deutsch-Ghanaerin Lydia Amenyaglo will das ändern.
Großbritannien setzt auf weitere Abschottung und hat mit dem autoritär regierten Ruanda ausgehandelt, Asylbewerber dort unterzubringen. Die ersten sollen schon in den kommenden Wochen in dem ostafrikanischen Land ankommen.
Von Helena Kreiensiek | 5. Juni 2022
Lesezeit: 3 Minuten 3 Minuten
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